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Die solidarische Schutzgemeinschaft geschädigter Anleger

Philosophie

Eine solidarische Gemeinschaft

Der Verein Schutz für Fondsanleger e.V. (SFA) verfolgt eine eigene Philosophie, die erstmals zwei wesentliche Bereiche des Anlegerschutzes vereint: (1) Schutz vor falschen Investitionsentscheidungen und (2) Hilfe nach einer gescheiterten Investition.

Im Rahmen der SFA-Mitgliedschaft können sämtliche anstehenden Investitionen zur Überprüfung eingereicht werden. Zum Beispiel:

  • Aktien, Fonds, Beteiligungen
  • Lebensversicherungen, Sparverträge
  • Immobilien, Finanzierungen

Sie erhalten jeweils kurzfristig ein Prüfergebnis mit Begründung. Alternativangebote werden nicht unterbreitet!

Nach einer gescheiterten Investition stellt sich für den Anleger immer die Frage, ob der finanzielle Verlust durch Regressansprüche gegen beteiligte Personen und Unternehmen ausgeglichen oder zumindest reduziert werden kann. In dieser Phase werden Anleger regelmäßig völlig alleingelassen. Im Rahmen der SFA-Mitgliedschaft werden daher u.a. folgende Schritte veranlasst:

  • Überprüfung der Chancen von Regressmaßnahmen
  • Überprüfung bestehender Rechtsschutzversicherungen und deren intelligenter Einsatz
  • Bildung von größeren Geschädigtengruppen
  • Gutachterliche Bewertung des Sachverhalts
  • Begleitung außergerichtlicher Vergleichsgespräche
  • Begleitung von Musterprozessen

Der SFA-Anlegerschutz funktioniert im Sinne einer Solidargemeinschaft. Sämtliche entstehenden Kosten werden aus den Beiträgen der Mitglieder bestritten. In der Regel sind mehrere Anleger und oft auch sehr große Gruppen von Schadensfällen betroffen. Aus diesem Grund ist eine Schadensregulierung einzelner Regressansprüche durch den Anbieter, die Versicherung oder andere Beteiligte nahezu ausgeschlossen. Der Anleger wird auf den Klageweg verwiesen. Gemäß unseres Mottos – «Gemeinsam Stärker!» – zielt die SfFA-Strategie stets darauf ab, eine möglichst große Gruppe von geschädigten Anlegern zu vereinen, um eine realistische Chance auf eine Schadensregulierung zu schaffen.

Solidarischer Anlegerschutz basiert auf den relativ geringeren Kosten bei hohen Streitwerten. Der Fachbegriff hierfür lautet: degressiv. Was bedeutet das? Die Rechtsanwaltskosten bei einem Gerichtsvergleich über 10.000 EUR betragen rund 3.100 EUR; bei einem Gerichtsvergleich über 100.000 EUR jedoch nicht das Zehnfache, sondern rund 8.500 EUR. Diese degressive Kostenstruktur trägt dem Umstand Rechnung, dass der juristische Aufwand nicht linear mit dem Streitwert wächst. Insofern ist es insbesondere durch die Bildung von Geschädigtengruppen bei identischen Schadensfällen möglich, mittels der entstehenden Synergien die Rechtsverfolgungskosten erheblich zu reduzieren.

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